road of humbleness

Die Entrückung ist an Rosch HaSchanah

Vorwort

Die Covid Bedrängnis, siehe diese Rubrike von mir: COVID Agenda ist so groß, darum ist den meisten Christen bewusst (es sollte jedenfalls so sein) dass die Entrückung sehr nahe ist. Da die wenigsten Christen sich mit den Hebräischen Wurzeln befassen, ich wurde sogar schon als Irrlehrer bezeichnet, weil ich über unsere Wurzeln aufkläre, darum lehnen es immer noch viele meiner Webbesucher ab, sich das online Buch über die Feste des Messias, durchzulesen.  Die sieben Feste des Messias Die Einen lehnen es ab, die Anderen sind faul, weil es ihnen zu viel Text ist.

Da wir aber unmittelbar vor der Entrückung und dem dritten Weltkrieg, wie auch dem Malzeichen des Tieres, uns befinden, gab Jeschua mir den Auftrag, den Teil über Yom Teruah von der PDF Datei zu kopieren. Wer schon einmal eine PDF Datei kopiert hat, der weiß wie chaotisch das Kopierte im Schreibprogramm aussieht. Daher hat die Formatierung viele Stunden gedauert, bis ich endlich fertig war. Möglicherweise ist die Formatierung nicht perfekt, aber man kann deutlich lesen, was dass Trompetenfest bedeutet.

Heute ist der 20. August 2021 und in 17 Tagen ist der 29. Elul auf dem Vordatierten-Kalender, keiner kann sagen welchen Kalender uns Schöpfer Jahuwah, benutzen wird. Wird Jahuwah den Vordatierten-Kalender benutzen, oder die richtige Berechnung der Feste, die erst einen Monat später sind.

Sollte es wirklich der September sein, dann bleibt nicht mehr viel Zeit zur Buße, denn in 17-19 Tagen, könnten wir mit der Entrückung rechnen, je nachdem, wann die Mondsichel über Jerusalem gesehen wird.

Bedingt durch das formatieren, habe ich mir den Text zum X mal durchgelesen. Seit 2008 weiß ich es, die Entrückung kann nur an Yom Teruah sein, aber die Bedrängnis hat mich dieses Wissen verdrängen lassen, wenn Yom Teruah vorbei war. Es war für mich unmöglich, den Gedanken anzunehmen, noch ein weiteres Jahr warten zu müssen. In diesem Jahr ist es etwas anderes, denn in diesem Jahr ist 100% die Entrückung, nicht vielleicht, sondern 100%…

Warum dies so ist, hat Jeschua mir vor 3 Tagen gezeigt, was ich euch auch in den Update zeigte. Ich habe dies in meinen Artikel mit aufgeführt, denn die Zahl 27-827 hat anschneidet nicht nur für mich eine große Bedeutung. Die Entrückung ist jetzt im September, oder im Oktober!!!“ Die Zahl 27 und 827 in meinem Leben!

Stellt es euch vor, wenn wir mit Jeschua zurückkommen und das Tausendjährige Friedensreich beginnt, erleben wir das  😍 827 😘 Schabbatjahr, seit der Schöpfung von Adam und Eva (so wie es uns die jüdische Jahreszahl zeigt) …….. Es ist einfach fantastisch.


Die sieben Feste des Messias
Kapitel 7
Rosch HaSchanah

Dies ist ein Ausschnitt vom 7. Kapitel: Original Webseite

Die Zeit der Umkehr - Teschuwa
Mit dem Monat Elul beginnt eine besondere Zeit. Sie ist bekannt als Teschuwa, was auf Hebräisch „umkehren‚ oder „bereuen‚ bedeutet. Ihre Dauer beträgt vierzig Tage und endet an Jom Kippur, dem Großen Versöhnungstag. Nach dreißig Tagen Teschuwa, am ersten Tag des Monats Tischri, wird Rosch HaSchanah gefeiert. Hiermit beginnt eine zehn Tage dauernde Schlussphase, die mit Jom Kippur endet. Diese Tage sind als die Hochheiligen, aber auch als die schrecklichen Tage (Yamim Nora'im, die Tage der Ehrfurcht) bekannt. Der Schabbat, der in diese Tage fällt, heißt Shabbat Shuvah, der Schabbat der Umkehr. Fünf Tage nach Jom Kippur beginnt dann Sukkot, das Laubhüttenfest. Jeden Morgen während der dreißig Tage des Monats Elul wird das Schofar (Widderhorn) geblasen, um die Menschen zu warnen und zur Umkehr zu YHWH zu rufen.a)
Teschuwa (Buße) richtet sich an alle Menschen. Diejenigen, die an den Messias glauben, sind aufgerufen, ihr Leben zu prüfen und zu sehen, wo sie sich von YHWH entfernt haben. Es ist ein Ruf, die Schrift zu erforschen und die Beweise

zu prüfen, dass der Messias der ist, der Er sagt, dass Er ist. YHWH hatte es zu allen Zeiten auf dem Herzen, die Menschen auf das bevorstehende Gericht hinzuweisen.

Er warnte sie vor der Flut, und Er warnte, bevor Ninive zerstört werden sollte. Es ist Ihm ein großes Herzensanliegen, dass nicht einer den Zorn Seines Gerichtes empfängt385.

Der ganze Monat Elul ist ein 30-Tage-Prozess der Vorbereitung durch persönliche Prüfung und Buße für die kommenden Hohen und Heiligen Tage. Nach jedem Morgen Gottesdienst wird das Schofar geblasen. Ebenso wird am Ende der Morgen- und Abendliturgie der Psalm 27 gesprochen.b)

Er beginnt mit „Der HERR ist mein Licht und meine Errettung‚. Die Bot-
schaft vom 1. Elul bis Rosch HaSchanah ist klar: Kehre vor Rosch HaSchana um! Warte nicht bis nach Rosch HaSchana, - oder du wirst dich in den schrecklichen Tagen finden. Es gibt Redensarten oder Ausdrücke, die uns helfen, die Tage der Zeit Teschuwa (Umkehr) zu beschreiben. So wie unbekannte Fremde verwirrt sein mögen, wenn sie hören, dass Ameri-
kaner den Erntedanktag „Truthahntag‚ oder „Pilgertag‚ nennen, können nichtjüdische Nachfolger Yeshuas durch die verschiedenen Bezeichnungen für die wichtigsten Feste YHWHs verwirrt sein.

Für die Zeit von Rosch HaSchanah existieren folgende Namen, Themen, und idiomatische Redewendungen:c)

1. Teschuwa (Buße)

2. Rosch HaSchanah (Kopf des Jahres, Geburtstag der Welt, Neujahrstag)

3. Jom Terua (Tag des Blasens zum Erwachen [Fest der Trompeten])

4. Jom HaDin (Tag des Gerichts) 385 Hesekiel (Jeheskel) 18, 21-23,30-32; Zephania (Zefanja) 2, 1-3; 33, 1-7; 2 Petrus (Kefa) 3, 9

5. HaMelech (Krönung des Messias)

6. Jom HaZikkaron (Tag der Erinnerung oder des Gedenkens)

7. Zeit der Trübsal Jakobs (Ya-akov oder auch Geburtsschmerzen des Messias, Chevlai shel Mashiach)

8. Das Öffnen der Tore

9. Kiddushin/Nesu'in (Hochzeitszeremonie)

10. Die Auferstehung der Toten (Entrückung, Natza1)

11. Das letzte Schofar (Shofar)

12. Jom Hakeseh (Der verborgene Tag)d)

Rosch HaSchanah: Das Haupt des Jahres (Geburtstag der Welt)
Rosch HaSchanah markiert das jüdische Neujahr und ist Zeit der Umkehr. Rosch bedeutet im Hebräischen Kopf oder Chef, und Schanah bedeutet Jahr. Rosch HaSchanah ist das Haupt des Jahres im zivilen Kalender, und ist auch bekannt als der Geburtstag der Welt, da die Welt an diesem Tag geschaffen wurde386. Nach der jüdischen Tradition wurde Adam an diesem Tag geschaffen (Mishnah, San Hedrin 38b).

Wie stellten sie fest, dass dies der Tag des Jahres war, als die Welt erschaffen wurde?
Weil die ersten Worte des ersten Buches Mose (Bereishit), "im Anfang", anders herum gele-sen, „Aleph b'Tishrei‚, oder "am ersten Tag des Tischri." ergeben. Deshalb ist Rosch HaSchanah bekannt als Geburtstag der Welt, weil dieTradition überliefert, dass die Welt an eben diesem Tag erschaffen wurde.e)

Im jüdischen Kalender gibt es vier Neujahrestage:
Der erste Nissan ist der Neujahrstag der Könige. Dieser Tag war bei der Bestimmung von Regierungszeiten der Könige relevant. Entsprechende Monats- und Jahresangaben beziehen sich jeweils auf den ersten Nissan. Dieser Monat ist der erste Monat im jüdischen Jahr, welches damals mit dem ersten Neumond nach Reifung der Gerste ausgerufen wurde. Die biblische Grundlage für das Neujahr am ersten Nissan geht auf den Auszug des Volkes der Israeliten aus Ägypten zurück.

Der erste Elul ist das Neujahr für den Zehnten der Tiere.
Der 15. Shevat (Tu Bishvat) ist das Neujahr für die Bäume, und
Der erste Tischri ist das Neujahr der Jahre. Es markiert auch den Jahrestag der Erschaffung der Welt.f)

Eine Zeit des Beobachtens
Nun, Rosch HaSchanah wird zwei Tage lang gefeiert. Es fällt auf den ersten und zweiten Tag des hebräischen Monats Tischri (gewöhnlich im September/Oktober), welcher der erste Monat des biblisch zivilen Kalenders ist.g) Der Monat Tischri ist der siebte Monat des biblisch religiösen Kalenders, welcher mit dem Monat Nissan im Frühjahr beginnt. Der Grund, dass Rosch HaSchana im siebten Monat des biblisch religiösen Kalenders ist, liegt darin, dass YHWH den Monat Nissan als Erinnerung an Israels göttliche Befreiung aus Ägypten zum ersten Monat des Jahres erklärte387. Der Tradition nach jedoch wurde die Welt im Monat Tischri erschaffen. Oder genauer: Adam und Eva wurden am ersten Tischri erschaffen, und 386 Talmud, Rosh Hashanah 11a 387 2. Mose (Schemot) 12, 2; 13, 4 von Tischri her begann der jährliche Zyklus. Deshalb wird Rosch HaSchana zu diesem Zeitpunkt gefeiert.h)

Warum dauert Rosch HaSchanah zwei Tage?
Anders als andere Feste, die in der Diaspora (Zerstreuung, die Juden betreffend, die außerhalb des Heiligen Landes Israel leben) gefeiert werden, wird Rosch HaSchana auch in Israel selbst zwei Tage lang gefeiert. Der Grund liegt darin, dass es am ersten Tag des Monats, Rosch Chodesch, gefeiert wird, der mit der Sichtung des Neumonds beginnt. Weil nun ein Mond-Monat 29 ½ Tage dauert, ist selbst in Jerusalem nie exakt vorhersehbar, an welchem Abend der Neumond erscheint Ist es am 29. oder aber am 30. des Monats? In alten Zeiten musste dieser Neumond vom hohen Rat gesichtet sein, welcher dann den neuen Monat ausrief.

Somit wird Rosch HaSchana als einziges Fest auch in Israel zwei Tage lang gefeiert. Die Schaffung des Zwei-Tage-Rosch HaSchana beabsichtigte auch die Beachtung jedes Tages; aus rabbinischer Sicht werden die beiden Tage als Joma Arikhta, ein langer Tag, betrachtet.i)

Jom Terua: Der Tag des Wachrufens
In Psalm (Tehillim) 98, 6 steht: „Mit Drommeten und Posaunen (Schofars) jauchzet vor YHWH, dem König!‚ Der Segen, den wir erlangen, wenn wir die Bedeutung von Rosch HaSchana und dem Blasen des Schofars verstehen, ist beschrieben in Psalm (Tehillim) 89, 15:
„Wohl dem Volk, das jauchzen kann! (das den Klang des Schofars kennt) YHWH, sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln;‚ In der Torah ist Rosch HaSchana bezogen auf Jom Terua, den Tag des Klanges des Schofarsj) (Tag des Wachrufens), an dem es für jede Person zwingend geboten ist, das Schofar zu hören (shema).k) Die Mitzvah oder das biblische Gebot 388 lautet, dass das Schofar zu hören ist (shema). Es ist nicht selbst zu blasen. Daher liegt der Segen darauf dem Hören des Klangs des Schofars..l)

Terua exakt übersetzt heißt: „Erwachensknall‚. „Erwachen‚ ist ein Thema, das mit Rosch HaSchana eng in Verbindung steht. Terua wird jedoch auch als „Ruf‚ übersetzt. Jesaja (Yesh‘jahu) setzt „das Rufen‚ in Kapitel 12 mit der tausendjährigen Herrschaft des Messias, der Athid Lavo, in Verbindung. Das messianische Zeitalter und der Ruf finden in der Schrift mehrfach Erwähung389.

Das erste Kommen Yeshuas ist verbunden mit dem Ruf in Sacharja 9 Vers 9, der abschließende Ruf ist die Entrückung (Natzal) in 1. Thessalonicher 4, 16 17.m)
Ob durch den Klang des Schofars oder der Kraft eines übernatürlichen Rufes, YHWHs Absicht ist es, uns aufzuwecken! Denn es steht geschrieben 388 Johannes (Jochanan) 14, 15 389 Jesaja (Jesha‘jahu) 42,, 11; 44, 23; Jeremia (Jirmejahu) 31, 7, und Zephania (Zefanja) 3, 14

Epheser 5, 14: "Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten, so wird dich der Messias erleuch-
ten." Der Epheserbrief enthält viele Bezüge zu Rosch HaSchana und den „ehrfruchtsvollen Tagen‚. Erwähnt sei hier Epheser 4, 30: „Und betrübt nicht den heiligen Geist YHWHs, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung390.‚

Dieses Versiegelt-Sein für den Tag der Erlösung bezieht sich eindeutig auf Jom Kippur, den Versöhnungstag. YHWH gab dieses Fest, um uns zu lehren, dass wir an Rosch HaSchana gerichtet und versiegelt werden bis zum Schließen der Tore (Neilah) an Jom Kippur. Eine weitere Verbindung gibt es mit dem Begriff „Erwachen‚ und der Auferstehung in Jesaja (Jescha‘jahu) 26, 19: „Aber deine ,Toten werden leben, meine Leichname werden auferstehen. Wachet auf und rühmet, die ihr liegt unter der Erde! Denn dein Tau ist ein Tau des grünen Feldes; aber das Land der Toten wirst du stürzen.‚ Das Thema „Vom Schlaf erwachen‚ zieht sich durch die gesamte Schrift391. So auch in Jesaja (Jescha’jahu) 51, 9: „Wohlauf, wohlauf (erwache, erwache), ziehe Macht an, du Arm des YHWHs! Wohlauf, (erwache) wie vorzeiten, von alters her!... "

Der Arm des Herrn wird in Jesaja 53, 1 als ein Ausdruck für den Messias benutzt. Das hebräische Wort für Arm ist „zeroah‚. Während Passah (Pessach) wird ein Schenkelknochen, zeroah, auf den Sederteller gelegt. Also ist „Erwachen‚ ein Ausdruck oder eine Bezeichnung für Rosch HaSchanah. In der vorgenannten Stelle aus Jesaja 51, 9 wird das Erwachen mit dem Kommen des Messias verknüpft.n)

Das Schofar ist ein physisches Instrument, das uns YHWH zu hören (shema) angewiesen hat. Der Ton des Schofars lehrt uns, vom geistlichen Schlaf zu erwachen392. In früherer Zeit wurde das Schofar bei sehr feierlichen Anlässen benutzt. Wir finden die erste Erwähnung des Schofars in Verbindung mit der Offenbarung am Berg Sinai.

Hier war der Schall des Schofars so unvorstellbar laut, dass alle Menschen im Lager vor Ehrfurcht, ja Angst, zitterten393. Daher soll uns das Schofar, das wir an Rosch HaSchanah hören, an unsere Anerkennung der Torah (Bibel) und an unsere Verpflichtung ihr gegenüber erinnern. Das Widderhorn wurde weiterhin geblasen, wenn ein Krieg mit einem gefährlichen Feind bevorstand. So ist das Schofar an Rosch HaSchanah gleichzeitig ein Schlachtruf. Zum einen sollen wir uns des Feindes in uns

390 Kursiv durch Herausgeber

391 Johannes (Jochanan) 11, 11; Römer 13, 11; Daniel 12, 1-2; und Psalm (Tehillim) 78, 65.
392 1. Korinther 15, 46
393 2. Mose (Schemot) 19, 16b

bewusst werden – unseren schlechten Neigungen und Leidenschaften. Es ist aber auch ein Ruf in den Kampf gegen den Teufel, HaSatan, selbst. Das Schofar wurde dann auch beim Ausrufen des Jubeljahrs geblasen. Hier verkündet es die von YHWH gebotene Befreiung aus der Sklaverei 394 – und ist so Anlass gewaltiger Freude.o)

Geistlich (Halacha) bezieht sich dies auf die Sklaverei der Sünde, die Begierden dieser Welt, und das dem Teufel-Dienen395. Ein weiterer Grund, an Rosch HaSchanah das Schofar zu blasen, ist die Feier der Geburt der Schöpfung. An diesem Tag begann YHWH, über die Welt zu regieren. Wenn ein König seine Herrschaft beginnt, wird dies mit Trompeten verkündet. Deshalb stellt Psalm 47 das Blasen des Schofars voran.Es ist ein Ruf an die Nationen.
Psalm (Tehillim) 47, 7-8: „Lobsinget, lobsinget YHWH; lobsinget, lobsinget unserm König! Denn YHWH ist König auf dem ganzen Erdboden; lobsinget ihm klüglich! ‚ Der Bezug zum Blasen des Schofars aus diesem Anlass geht unmittelbar Vers 7 voran: Psalm (Tehillim) 47, 6: „YHWH fährt auf mit Jauchzen und YHWH mit heller Posaune (Schofar).‚p)
In der jüdischen Tradition gibt es so viele Anlässe, das Schofar zu blasen. Das Widderhorn ist ursprünglich verbunden mit dem Widder, der als Ersatz für Isaak (Yitzchak) in 1. Mose (Bereschit)396 geopfert wurde. Als später am Berg Sinai die Torah gegeben wurde, wurde das begleitet mit dem Klang des Schofars397. Die Ausrufung des Jubeljahres wurde verkündet mit dem Blasen des Schofars398; und der Beginn des messianischen Zeitalters wird mit dem Blasen des großen Schofars angekündigt werden399.

Im Buch „Pforten der Umkehr‚ zeichnet Maimonides den Ruf, aus dem geistlichen Schlaf aufzuwachen: „Erwacht, ihr Schläfer, vom Schlaf! Erhebt euch, ihr Schläfer, aus eurem Schlummer! Prüft eure Taten, und wendet euch in Buße zu YHWH. Erinnert euch an euren Schöpfer, ihr, die ihr gefangen seid in eurem täglichen Allerlei, und dabei den Blick für die ewige Wahrheit verloren habt; ihr vergeudet eure Jahre umsonst, jagt dem nach, das sich weder lohnt noch Sicherheit gibt. Schaut genau auf euch selbst; bessert eure Wege und eure Taten. Verlasst eure bösen Wege, eure unwürdigen Machenschaften, ein jeder von euch!‚400q)
Wenn Rabbis den Satz „Erwache, o Israel‚ gelesen haben, haben sie diese Verse mit etwas, das Rosch HaSchanah betrifft, in Verbindung gebracht. Das Schofar wurde an Rosch HaSchanah im Tempel (Beit HaMikdash) geblasen401 r).
394 3. Mose (Wajjikra) 25, 9-10
395 Römer 6, 12-13; Jakobus 4, 4
396 1. Mose (Bereschit) 22, 1-19
397 2. Mose (Schemot)19, 19)
398 3. Mose (Wajjikra) 25, 9-11
399 Jesaja *(Jescha’jahu) 27, 13
400 Yad Hichot Teshuva 3.4
401 Nehemia 8, 1-3

Das Schofar wurde auch jede Woche zum Beginn jeden Schabbats im Tempel geblasen. In der Bibel werden zwei Arten von Trompeten gebraucht:

1. Die Silbertrompete und

2. das Schofar oder Widderhorn. Am Schabbat war im Tempel (Beit HaMikdash) ein Zeichen an der Wand das sagte, „Zum Haus des Trompetenblasens (Schofar)." Jeden Schabbat bliesen zwei Männer mit Silbertrompeten und ein Mann mit einem Schofar drei Blastöne zweimal während des Tages. An Rosh
HaSchanah ist das anders. Das Schofar ist die Haupttrompete. Hier gibt der Schofar den ersten Blaston, die Silbertrompete den zweiten, und der Schofar den dritten. Die Silbertrompeten und die Versammlungen im Tempel sind beschrieben im 4. Buch Mose (Bemidbar), Kapitel 10 s).

Rosch HaSchanah ist der Tag des Trompetenblasens 402. Entsprechend der Mischna403 sind die zu diesem Zweck verwendeten Trompeten Widderhörner, nicht Trompeten aus Metall wie in 4. Mose (Bemidbar) Kapitel 10.t)

Der Gebrauch des Schofars in der Schrift
In der Bibel hat das Schofar in der Geschichte des Volkes von YHWH immer eine bedeutende Rolle gespielt: 1. Die Torah wurde Israel beim Klang des Schofars gegeben404. 2. Israel eroberte Jericho durch das Blasen von Schofarhörnern405. 3. Israel wird die Ankunft des Messias durch den Klang von Schofarhörnern angekündigt werden406. 4. Das Schofar wird geblasen werden zur Zeit der Sammlung der Verstreuten Israels in ihr Land407. 5. Das Schofar wurde als Signal zur Sammlung der Israeliten während des Krieges geblasen408. 6. Die Wächter, die auf den Mauern Jerusalems standen, bliesen das Schofar409. 7. Das Schofar wurde zum Beginn des Jubeljahres geblasen410. 8. Das Schofarist eine Erinnerung, dass YHWH der Herrscher ist411. 9. Das Widderhorn, das Schofar, ist eine Erinnerung an Abrahams Opferung von Isaak und YHWHs Vorsorge für einen Widder als Ersatz412.
402 3. Mose (Wajjikra) 23, 24 und 4. Mose (Bamidbar) 29, 1
403 Rosch HaSchanah 16a; Rosch HaSchanah 3, 3
404 2. Mose (Schemot) 19, 19
405 Joshua 6, 20
406 Sacharia (Secharja) 9, 14, 16
407 Jesaja (Jescha’jahu) 27, 13
408 Richter (Schofetim) 3, 27; 2 Samuel (Schemuel II) 20, 1
409 Hesekiel (Jeheskel) 33, 3-6
410 3. Mose [(Wajjikra) 25, 9
411 Psalm (Tehillim) 47, 5
412 1. Mose (Bereschit) 22, 13

10. Das Schofar wurde geblasen, um den Beginn der Feste anzukündigen413. Das Schofar wurde geblasen, um den Neumond an Rosch HaSchanah zu feiern414. 11. Das Blasen des Schofars ist ein Signal für den Ruf zur Umkehr415. 12. Das Blasen des Schofars führt in den Tag des HERRN ein (Joel 2, 1). 13. Das Blasen des Schofars ertönt bei der Entrückung der Gläubigen und der Auferstehung der Toten (1 Thessalonicher 4, 16). 14. Johannes wurde beim Klang des Schofars in den Himmel geholt im Buch der Offenbarung (Offenbarung 4, 1). 15. Sieben Schofarot werden geblasen, wenn YHWH die Erde während der Trübsal richtet (Offenbarung 8-9). 16. Das Schofar wurde benutzt zur Krönung der Könige416.u)

Jom HaDin: Der Tag des Gerichts
Ein weiterer Name für Rosch HaSchanah ist „Jom HaDin‚, der Tag des Gerichts. Man sah, dass YHWH an diesem Tag auf Seinem Richterstuhl sitzen würde und alle Menschen vor Ihm erscheinen, um gerichtet zu werden. Drei große Bücher werden geöffnet. Jeder Mensch wird geprüft, bilanziert und in eine von drei Kategorien eingeteilt417. Der Schule des Shanmmai nach gibt es bei diesem Endgericht drei Klassen: Eine für die völlig Gerechten, eine für die völlig Verdorbenen und eine für die restlichen Menschen. Die völlig Gerechten werden sofort eingeschrieben und zum Leben versiegelt für die kommende Welt; die völlig Verdorbenen werden sofort eingeschrieben und versiegelt zum Verderben418.

Während der Trübsalzeit werden die Gerechten beschützt. Die Verdorbenen wird während der Trübsalzeit der Zorn YHWHes treffen (Yamim Nora'im), in Hebräisch als Chevlai shel Mashiach bekannt, und doch werden sie nie bereuen. Der Durchschnittsmensch hat Frist bis zum Jom Kippur, bis sein Schicksal endgültig besiegelt ist.

In anderen Worten kann er bis zum Ende der sieben Jahre dauernden Trübsal bereuen und zu YHWH umkehren und wird an Rosch HaSchanah von YHWH gerichtet. Er wird weder ins Buch des Lebens noch ins Buch des Verderbens eingeschrieben - sein Schicksal muss noch entschieden werden.

Beide, der Durchschnittsmensch und der Verdorbene müssen durch die „Schrecklichen Tage‚, die Trübsal, gehen, bis sie Jom Kippur erreichen (das Ende der Trübsal, wenn ihr Geschick für immer besiegelt wird). Wenn man jedoch einmal ins Buch des Verderbens geschrieben wurde, kann man nicht mehr ausgetragen werden. Der Eintrag ist endgültig419. Zu finden sind hier die Menschen, die den Messias Yeshua niemals anerkennen werden.v)
Es gibt zwölf Monate im Jahr und zwölf Stämme in Israel. Jeder Monat des jüdischen Jahres hat seinen repräsentativen Stamm. Der Monat Tischri ist der Monat des Stammes Dan. Das
413 4. Mose (Bemidbar])10, 10
414 Psalm (Tehillim) 81, 1-3
415 Jesaja (Jescha’jahu) 58, 1
416 1 Könige [Melachim I)1, 34,39
417 Talmud, Rosch HaSchanah 6b
418 Talmud, Rosh HaSchanah 16b-17a
419 Offenbarung 17, 8

ist von symbolischer Bedeutung, denn als Dan von Rachels Magd Bilha geboren wurde, sagte sie:
1. Mose (Bereschit) 30, 6: „YHWH hat mich gerichtet (dannani), und hat auch meine Stimme gehört...‚
Dan und din (wie in Jom HaDin, Tag des Gerichts), werden beide aus der gleichen Wortwurzel abgeleitet, aus der hervorgeht, dass Tischri die Zeit des göttlichen Gerichts und der Vergebung ist. Ebenso hat jeder Monat des jüdischen Kalenders ein Tierkreiszeichen (hebräisch Mazal). Das Tierkreiszeichen für Tischri ist die Waage, das Symbol für den Tag des Gerichts.w)

HaMelech: Die Krönung des Königs
Die Anerkennung YHWHs als König ist in der jüdischen Sicht über das Verständnis Adams über Seinen göttlichen Schöpfer sehr lebendig geschildert: Sein göttlicher Schöpfer ist der König des gesamten Universums. So sagt man, dass es spät am sechsten Tag der Schöpfung war, als Adam seine Augenaufschlug und die wunderschöne Welt um sich herum sah. Ihm war sofort bewusst, dass YHWH die Welt erschaffen hatte und auch ihn selbst. Adams erste Worte waren:
„YHWH ist König für immer und ewig!‚ Und das Echo Seiner Stimme erklang durch die ganze Welt. „Nun wird die ganze Welt wissen, dass ich König bin.‚ sagte YHWH und war sehr erfreut. Das war das erste Rosch HaSchanah, das erste Neujahr! Es war der Geburtstag des Menschen, und der Krönungstag des Königs der Könige!x)

Messianisches Verständnis
Ein Motiv und ein Ausdruck in Verbindung mit Rosch HaSchanah im Hebräischen ist HaMelech (der König). Wie früher in diesem Kapitel erwähnt, ist das Schofar-Blasen an Rosch HaSchanah bekannt als die letzte Posaune, wie Rav Sha-ul (der Apostel Paulus) in seinem ersten Brief an die Thessalonicher 4, 16-17 erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt werden die an den Messias Glaubenden, die Gerechten (Tzaddikim), nach dem Jom HaDin (Tag des Gerichts) in der Entrückung (Natzal) gemeinsam mit den Gerechten, die vor diesem Tag gestorben sind, in den Himmel aufgenommen werden. An Rosch HaSchanah wird Yeshua im Himmel als König gekrönt werden (Offenbarung 5). Yeshua erschien bei seinem ersten Kommen auf die Erde in der Rolle des leidenden Messias, Messias Ben Josef. Bei seinem zweiten Kommen wird er als König Messias ben David auftreten, um als König über die ganze Erde gekrönt zu regieren, während des messianischen Zeitalters, oder in hebräischer Eschatologie, dem Athid Lavo420. Hiervon ist berichtet in
Daniel 7, 9-14:
420 Offenbarung 19, 16; 20, 4 „Solches sah ich, bis dass Stühle gesetzt wurden; und der Alte setzte sich. Des Kleid war schneeweiß, und das Haar auf seinem Haupt wie reine Wolle; sein Stuhl war eitel Feuerflammen, und dessen Räder brannten mit Feuer.10 Und von ihm her ging ein langer feuriger Strahl. Tausend mal tausend dienten ihm, und zehntausend mal zehntausend standen vor ihm. Das Gericht ward gehalten, und die Bücher wurden aufgetan. (Das ist Rosch HaSchanah, Yom HaDin, der Tag des Gerichts. Die Bücher sind das Buch der Gerechten, das Buch der Verdorbenen und das Buch der Erinnerung) < Ich sah in diesem Gesicht des Nachts, und siehe, es kam einer in des Himmels Wolken (die Wolken sind die an den Messias Gläubigen421)wie eines Menschen Sohn (dies wird so verstanden, dass das Yeshua der Messias ist422) bis zu dem Alten und ward vor ihn gebracht. 14 Der gab ihm Gewalt, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker, Leute und Zungen dienen sollten. Seine Gewalt ist ewig, die nicht vergeht, und sein Königreich hat kein Ende.‚ Johannes (Jochanan) sieht dasselbe im Buch der Offenbarung.
Offb 4, 1-2: „Darnach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel (die Tore des Himmel werden an Rosch HaSchanah geöffnet423) und die erste Stimme, die ich gehört hatte mit mir reden wie eine Posaune (Rosch HaSchanah ist bekannt als die letzte Posaune), die sprach (Rosch HaSchanah ist bekannt als Jom Terua, der Tag des Wachblasens oder lauten Rufens424): Steig her, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll. 2 Und alsobald war ich im Geist. Und siehe, ein Stuhl war gesetzt im Himmel, und auf dem Stuhl saß einer; (das ist HaMelech, die Krönung des Messias; die Krönungszeremonie ist beschrieben in Offenbarung).‚

Die Krönungszeremonie eines Königs
Zur Krönungszeremonie eines jüdischen Königs gehören vier Teile.
1. Das Geben des Erlasses.

Damit verbunden ist eine Deklaration, ersichtlich aus Psalm (Tehillim) 2, 6-7: "Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion." „Ich will von der Weisheit predigen, dass der HERR zu mir gesagt hat: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget" Als nächstes wird ihm ein Stab/Zepter gegeben, der das Zeichen der königlichen Autorität darstellt. Es gibt diverse Schriftstellen, die sich auf das Zepter beziehen,425 und auch Aussagen
421 Hebräer 12, 1; Offenbarung 1, 7
422 Matthäus 24, 30; 26, 64
423 Jesaja (Jescha’jahu) 26, 2 und Psalm (Tehillim) 118, 19-20
424 1 Thessalonicher 4, 16-17
425 1. Mose (Bereschit) 49, 17; 4. Mose (Bemidbar) 24, 17; Esther 4, 11; 5, 2; 8, 4; Psalm (Tehillim) 45, 6; und
Hebräer 1, 8

über den Stab426. Das Zepter ist ein Merkmal für einen König oder ein königliches Amt und ein Stab gilt für den König, der in jeder Hinsicht gerecht regiert und herrscht427.
2. Die Zeremonie der Throneinnahme (Offenbarung 5)

Der König sitzt nun auf seinem Thron und wird als König gesalbt. Das Wort „Christ‚ im Deutschen kommt vom griechischen Wort Christos und auf Hebräisch ist es Maschiach, das bedeutet „der Gesalbte‚. Allerdings besteht hier ein kleiner, aber feiner Unterschied: Während Christos im Griechischen einfach „Gesalbter‚ bedeutet, ist im hebräischen Begriff des „Messias‚ gleichzeitig die Bestimmung der Salbung enthalten. Gesalbt wurden zahlreiche Menschen, Priester, Propheten usw.

Der Messias ist aber der zum König Gesalbte. Somit ist nicht jeder Gesalbte der Messias. Während Seines ersten Kommens erschien der Messias noch als Prophet428, und wurde auferweckt als Priester429. Er wird das zweite Mal in Seiner eigentlichen, messianischen Bestimmung auf die Erde wiederkommen, und zwar als König. In Israel wurden Könige gesalbt430.
3. Die Einsetzung
Während der Einsetzung ruft das ganze Volk: „Lang lebe der König!‚431. Dann klatscht das ganze Volk432. Psalm 47 ist ein Krönungspsalm. Vers 5 schildert dann den Ruf und das Schofar von Rosch HaSchanah. Vers 6 ist das Rufen und Preisen des Königs. Vers 8 ist die Thronzeremonie. In Vers 9 werden die an den Messias Yeshua Gläubigen in Seiner Gegenwart versammelt.

4. Aufwartung durch das Volk
Jeder Untertan kommt vor den König, nachdem er den Thron eingenommen hat. Dadurch zeigen sie ihm ihre Ergebenheit und empfangen von ihm ihre Ernennung für ihre Aufgabe im Königreich433.y)

Jom HaZikkaron: Der Tag des Gedenkens

Rosch HaSchanah ist auch bekannt als Jom HaZikkaron, der Tag des Gedenkens. 3. Mose (Wajjikra) 434 nennt diesen Tag „ein Gedenken‚ (Zikkaron). Gedenken ist ebenfalls ein großes Thema in der Bibel. Wenn wir die folgenden Schriftstellen untersuchen, können wir erkennen, dass YHWH an uns denkt und wir an YHWH auf allen unseren Wegen denken sollen.

Es gibt zwei Arten von Gedenken:
426 Psalm (Tehillim) 2, 9; Jesaja (Jescha‘jahu) 11, 1,4; und Offenbarung 2, 27; 12, 5; 19, 16
427 Jesaja (Jescha’jahu) 11, 1,4-5. Yeshua ist der König Messias: Jesaja (Jescha’jahu) 11, 1,4-5); Jeremia (Jirmejahu) 23, 5-6; Sacharja (Secharja) 9, 9; Lukas 1, 32-33; Johannes (Jochanan) 1, 47-49
428 5. Mose (Debarim) 18, 15
429 Johannes (Jochanan) 20, 9, 17
430 2 Samuel 5, 3-4; 1. Könige (Melachim I) 1, 39-40, 45-46; 2. Könige (Melachim II) 9, 1-6
431 1. Könige (Melachim I) 1, 28-31
432 Psalm (Tehillim) 47, 1-2
433 Jesaja *Jescha’jahu) 66, 22-23; Sacharja (Secharja) 14, 16-17; Matthäus (Matit’jahu) 2, 2 434 3. Mose (Wajjikra) 23, 24

a) YHWH denkt an uns435. Ja, Er hat tatsächlich ein Buch des Gedenkens436.

b) Wir müssen an YHWH denken437. In Daniel 7, 9-10 steht: „Solches sah ich, bis daß Stühle gesetzt wurden; und der Alte setzte sich. Des Kleid war schneeweiß, und das Haar auf seinem Haupt wie reine Wolle; sein Stuhl war eitel Feuerflammen, und dessen Räder brannten mit Feuer. Und von ihm her ging ein langer feuriger Strahl. Tausend mal tausend dienten ihm, und zehntausend mal zehntausend standen vor ihm. Das Gericht ward gehalten, und die Bücher wurden aufgetan...

Als Rosch HaSchanah wird verstanden, wenn sich das Gericht setzte und die Bücher geöffnet wurden. Die Bücher sind das Buch der Gerechten, das Buch der Verdorbenen und das Buch des Gedenkens. Das dritte Buch, das geöffnet wird, ist das Buch des Gedenkens (Zikkaron).
Deshalb ist der übliche Gruß an Rosch HaSchanah, "Mögest du im Buch des Lebens eingeschrieben sein."z)

Geistliche Anwendung (Halacha). In Römer 14, 10 steht: "Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder, du anderer, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor den Richtstuhl Christi dargestellt werden".

Ferner 2. Korinther 5, 10: "Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richtstuhl Christi, auf dass ein jeglicher empfange, nach dem er gehandelt hat bei Leibesleben, es sei gut oder böse."

Dies wird auch in 1. Korinther 3, 9-15 erörtert. Die Werke eines jeden an den Messias Gläubigen werden hier von YHWH gerichtet, jedoch nicht die Tatsache ihrer Erlösung! Dieses Gericht betrifft ausschließlich die an Yeshua Glaubenden. Alle Menschen in diesem Gericht werden gerettet. Es ist kein Richtung mit Frage ob Errettung oder Verdammnis, sondern vielmehr ein Gericht zu deiner Belohnung basierend auf deinen Taten. An diesem Tag wird YHWH das Buch des Lebens öffnen und einen Prozess führen438. Das ist bekannt als das Bema Gericht.aa)

Die Zeit Jakobs Drangsal: Die Geburtswehen des Messias
Der deutsche Ausdruck Geburtswehen des Messias oder das hebräische Chevlai shel Mashiach ist ein Hauptthema der Bibel, allgemein bekannt als eine Sieben-Jahres-Trübsalszeit. In Matthäus (Matit’jahu) 24, beschreibt Yeshua die Zeichen des Endes.
Matthäus (Matit’jahu) 24, 3:
435 1. Mose (Bereschit) 8, 1; 9, 1, 5-16; 19, 29; 30, 22; 2. Mose (Schemot) 2, 24-25; 3, 1; 6, 2,5; 32, 1-3,7, 11, 13-
14; 3. Mose (Wajjikra) 26, 14,31-33,38-45; 4. Mose (Bemidbar) 10, 1-2,9; Psalm (Tehillim) 105, 7-8,42-43;
112, 6)
436 2. Mose (Schemot) 32, 32-33; Maleachi (Mal’achi) 3, 16-18; Offenbarung 3, 5; 20, 11-15; 21, 1, 27
437 2. Mose (Schemot) 13, 3; 20, 8; 5. Mose (Debarim) 7, 17-19; 8, 18; 16, 3; 4. Mose (Bemidbar) 15, 37-41)
438 (Talmud, Rosh HaShanah 16b)

"Und als er auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt? (Olam Hazeh)?'‚ Yeshua sagt hier, dass diese Tage der Anfang der Wehen sind (Matthäus (Matit’jahu) 24, 8.
Das griechische Wort hier ist odin, "Geburtswehen." Von den Geburtswehen des Messias wird auch in Jeremia (Jirmejahu) 30, 4-7 gesprochen: „Dies sind aber die Worte, welche der HERR redet von Israel und Juda: So spricht der HERR: Wir hören ein Geschrei des Schreckens; es ist eitel Furcht da und kein Friede. Forschet doch und sehet, ob ein Mann gebären könne? Wie geht es denn zu, dass ich alle Männer sehe ihre Hände auf ihren Hüften haben wie Weiber in Kindsnöten und alle Angesichter sind bleich? Es ist ja ein großer Tag, und seinesgleichen ist nicht gewesen, und ist eine Zeit der Angst in Jakob; doch soll ihm daraus geholfen werden."

Geburtswehen werden auch in 1. Thessalonicher 5, 1-3 erwähnt: „Von den Zeiten aber und Stunden, liebe Brüder, ist nicht not euch zu schreiben; denn ihr selbst wisset gewiß, daß der Tag des HERRN wird kommen wie ein Dieb in der Nacht. Denn sie werden sagen: Es ist Friede, es hat keine Gefahr, so wird sie das Verderben schnell überfallen, gleichwie der Schmerz (din) ein schwangeres Weib, und werden nicht entfliehen.

Weiterhin in Offenbarung 12, 1-2: „Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen (das ist Israel)

(1. Mose [Bereschit] 37, 9) Und sie war schwanger und schrie in Kindesnöten und hatte große Qual (odin) zur Geburt.‚

Die Schrift offenbart zwei Synonyme:

1. Die Geburtswehen = die Zeit von Jakobs (Ya-akovs) Drangsal.

2. Die Zeit von Jakobs (Ya-akovs) Drangsal = die Sieben-Jahres-Trübsalszeit. Jakob (Ya-akov) ist Israel. Diese Zeit der Drangsal wird Israels schwerste Zeit überhaupt sein, seit es die Völker gibt439. Es wird auch die Zeit sein, wenn YHWH letztendlich die Sünde und alle Nationen der Welt richten wird. Dadurch wird Israel physisch von YHWH gerettet, vor der totalen Vernichtung durch Sein Eingreifen bewahrt und wird als Nation Yeshua als Messias annehmen.
Jeremiah (Jirmejahu) 30, 7: "...Aber er wird aus ihr errettet werden" In Hosea (Hoschea) 5, 15 steht: "Ich will wiederum an meinen Ort gehen, bis sie ihre Schuld erkennen und mein Angesicht suchen; wenn's ihnen übel geht (Chevlai shel Mashiach /Trübsal), so werden sie mich suchen‚.

439 Daniel 12, 1

Israel wird während dieser Zeit in eine so ernsthafte Krise geraten, dass zwei von drei Einwohnern Israel während dieser Drangsal umkommen werden. Nur ein Rest von einem Drittel der Bevölkerung wird gerettet werden440.
Jesaja (Jescha‘jahu) 13, 6-8: „Heulet, denn des HERRN Tag ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen. Darum werden alle Hände schlaff, und aller Menschen Herz wird feige sein. Schrecken, Angst und Schmerzen wird sie ankommen, es wird ihnen bange sein wie einer Gebärenden.

Einer wird sich vor dem andern entsetzen, feuerrot werden ihre Angesichter sein.‚

Jesaja (Jescha’jahu) 13, 10 entspricht Matthäus (Matit‘jahu) 24, 29; Markus 13, 24; und Offenbarung 6, 12, neben weiteren Passagen, die von den Geburtswehen sprechen441. Jesaja berichtet über die Geburt des Messias durch Israel: Zum einen: Jesaja (Jescha’jahu) 66, 7: "Bevor sie (Israel) Wehen empfand (den Messias annimmt (Maschiach)), hat sie hervorgebracht; bevor die Kindsnot sie ankam, wurde sie von einem Knaben entbunden.‚

Jesaja (Jescha’jahu) 66, 7 beschreibt eine Geburt vor den Wehen. Das geschah während des ersten Kommens von Yeshua, dem Messias. Die Geburtswehen, die Israel erfuhr während Yeshuas erstem Kommen, kamen nach Seinem Tod mit der Zerstörung des Tempels und der Vertreibung des jüdischen Volkes aus Israel durch die Römer im Jahr 70 n. Chr.

Und dann: Jesaja (Jescha’jahu) 66, 8:„ kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren.‚ Dieses wird geschehen bevor Yeshua auf die Erde zurückkehrt, um seine Füße auf den Ölberg zu setzen442. Zu diesem Zeitpunkt durchleidet Israel seine schwerste Zeit, die es je erfahren hat, seit es eine Nation wurde443.

Die Drangsal (Trübsal) und die Geburtswehen des Messias beschreiben dieselbe Zeit.

Was wir in diesen Tagen sehen ist, dass die Frau (Israel) dicker und dicker wird, und sich immer weiter dem Zeitpunkt der Geburt nähert.bb)

Das Öffnen der Tore
Die Tore des Himmels werden an Rosch HaSchanah geöffnet, so dass die gerechte Nation eintreten kann444. Dieses ist ein weiterer Hinweis, dass die Entrückung (Natzal) der an den Messias Yeshua Gläubigen an Rosch HaSchana sein wird.cc)

440 Sacharja (Secharja) 13, 8-9
441 1. Mose (Bereschit) 3, 16; 35, 16-20; 38, 27-28; Jesaja (Jescha’jahu) 26, 16-21; 54, 1; 66, 7-9; Jeremia
(Jirmejahu) 4, 31; 6, 24; 13, 21; 22, 23; Micha 4, 9-10; und Johannes (Jochanan) 16, 21-22.
442 Sacharja (Secharja) 14, 4
443 Daniel 12, 1
444 Jesaja (Jescha’jahu) 26, 2; Psalm (Tehillim) 118, 19-20

Rosch Haschanah: Die Hochzeit des Messias
Die Bibel ist das Dokument eines Ehebundes. Beide Teile, die Tenach (Altes Testament) und die Brit Hadaschach (Neues Testament) beschreiben, wie YHWH durch den Maschiach (Messias), den Bräutigam, dabei ist, Seine Braut zu heiraten. Die Braut besteht aus den Menschen, die an Ihn glauben, die mit Ihm leben – und dann für immer bei Ihm wohnen werden.

YHWH schuf und etablierte die Ehe in ihrer göttlichen Heiligkeit in der Torah im allerersten Buch der Bibel, dem ersten Buch Mose (Bereschit), als Er Adam und Eva zusammenführte, um ein Fleisch zu werden445. Dadurch bekommen wir eine lebendige Vorstellung davon, wie der Messias diejenigen heiraten wird, die an Ihn glauben. Lasst uns dies nun näher untersuchen.

Adam ist ein Modell des Messias, Yeshua, und wurde als Abbild Yeshuas 446 geschaffen.
Yeshua wurde zum Abbild Adams447 und wird auch der letzte Adam genannt448. In 1. Mose 2, 21, ließ YHWH Adam in einen tiefen Schlaf fallen, wobei dies ein Synonym für Tod ist449.
Der tiefe Schlaf, den YHWH auf Adam fallen ließ, ist ein Bild für die Kreuzigung und Auferstehung von Yeshua, als Messiah ben Joseph. Während Adam nun tief schlief, nahm Er ein Teil aus der Seite seines Fleisches. Damit fließt Blut. Dies entspricht Yeshua, der in der Seite Seines Fleisches durchbohrt wurde und so Sein Blut vergoss, als Er am Holz hing450. YHWH machte Eva aus der Seite Adams. Gleichermaßen rief YHWH durch den Tod von Yeshua und den Glauben an Ihn (Emunah) die Versammlung der Glaubenden ins Leben, im Hebräischen Kehilat. Die an den Messias Gläubigen, Seine Braut, werden durch Glauben, wörtlich Vertrauen, (Emunah), mit Ihm verheiratet. Diese Hochzeit wird beschrieben in
Jeremia (Jirmejahu) 23, 5-6: „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich dem David einen gerechten Sproß erwecken will. Der soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird. Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: »Der HERR unsere Gerechtigkeit‚.

In Jeremia (Jirmejahu) 33, 15-16 steht: „Zu derselben Zeit soll Juda geholfen werden und Jerusalem sicher wohnen, und man wird es nennen »Der HERR unsere Gerechtigkeit<‚ Aus diesen Passagen können wir erkennen, dass eine Hochzeit stattfindet. Folglich wird die Braut des Messias, Seine Nachfolger, durch Annehmen, Vertrauen und Glauben an Ihn eins mit Ihm.

Diese Braut besteht sowohl aus Juden wie Nichtjuden seit Adam und schließt Noah, Abraham, Isaak, Jakob, Mose, David, Salomo wie auch die Propheten mit ein.
445 1. Mose (Bereschit) 2, 21-24
446 Römer 5, 14
447 Philippians 2, 8
448 1 Korinther 15, 45-47
449 Daniel 12, 2; Johannes (Jochanan) 11, 11-14; 1. Korinther 15, 51-54; Epheser 5, 14
450 Johannes (Jochanan) 19, 34

YHWH gab dem jüdischen Volk die Hochzeitsbräuche, die Versammlungen vor Ihm und Zeremonien451, um uns über den Messias Yeshua zu lehren452.

Lasst uns mit diesem Wissen die biblische Hochzeitszeremonie, die YHWH dem jüdischen Volk gab, genauer untersuchen.

Die uralte jüdische Hochzeitszeremonie, die YHWH dem jüdischen Volk gab, um uns über die Hochzeit des Messias zu lehren, besteht aus zwölf Schritten.

1. Die Auswahl der Braut. Üblicherweise wurde die Braut vom Vater des Bräutigams ausgewählt. Der Vater würde einen Diener seines Vertrauens senden, bekannt als Vertreter des Vaters, um die Braut auszusuchen. Ein hervorragendes Beispiel hierfür findet man in 1. Mose 24. In diesem Kapitel möchte Abraham (ein Modell für YHWH, den Vater) für seinen Sohn Isaak eine Braut herbeiführen.

So schickt er seinen Diener Elieser, ein Abbild für den Heiligen Geist (Ruach Ha Kodesch) um diesen Auftrag zu erfüllen453. Es ist die Aufgabe des Heiligen Geistes (Ruach HaKodesch) die Welt von der Sünde zu überführen und sie zu YHWH zu führen454. Genau wie die Braut üblicherweise vom Vater des Bräutigams ausgewählt wurde, werden die an den Messias Gläubigen von YHWH ausgewählt455. Der Bräutigam entschied sich für die Braut und überschüttete die Braut mit seiner Liebe. Diese erwidert seine Liebe, wie in Epheser 5, 25 beschrieben wird: "Ihr Ehemänner, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Messias die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat." In 1. Mose (Bereschit) 24 gab Rebekka (Rivkah) ihr Einverständnis zur Vermählung mit Isaak, sogar ohne ihn je gesehen zu haben. Genauso sind Heute die an den Messias Yeshua Gläubigen damit einverstanden, Seine Braut zu werden, obwohl sie Ihn noch nie gesehen haben.

Dazu 1. Petrus (Kefa) 1, 8: „Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude.‚ 2. Ein Brautpreis wurde festgelegt. Für die Braut musste ein Preis bezahlt werden. Die Übereinkunft über den Preis wurde auf Hebräisch Mohar genannt.

Yeshua, unser Bräutigam, gab einen sehr hohen Preis für Seine Braut. Er bezahlte mit Seinem Leben. Mit dem Preis für Seine Braut war er vor SeinemTod einverstanden. Als der Messias in den Garten Gethsemane ging, um zu beten, berichtet Matthäus (Matit’jahu) 26, 39: „Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!‚
451 Römer 3, 2; 9, 4
452 Kolosser 2, 16-17
453 1. Mose (Bereschit) 24, 2-4; 15, 2
454 Johannes (Jochanan) 16, 7-8
455 Johannes (Jochanan) 15, 16

Im Wesentlichen sagte Yeshua, "Vater, Du hast diese Braut ausgesucht und ich habe den Bedingungen zugestimmt, aber ist Dir klar, was für ein hoher Preis für sie gefordert wird?"
Unser Mohar, unser Brautpreis, war Sein Leben. 1. Petrus (Kefa) 1, 18-19: „ sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes.‚

Dazu auch 1. Korinther 6, 20: „Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist YHWH mit eurem Leibe.‚ 3. Braut und Bräutigam werden miteinander verlobt. Das ist der erste Schritt der Ehe, bekannt als „Kiddushin‚ oder „Erusin‚. Darüber habe ich in KapiteI 6 ausführlich gesprochen betreffend Schawuot. Die Verlobung ist der erste von zwei Schritten des Hochzeitsprozesses. Die Verlobung verbindet die Braut und den Bräutigam rechtsgültig in einem Ehevertrag. Hiermit wird rechtlich der Status einer Ehe hergestellt, nur dass die beiden noch nicht physisch zusammen leben.

Geschichtlich hat YHWH Sich mit Israel am Berg Sinai verlobt456. Wann immer wir den Messias in unser Herz und Leben aufnehmen, werden wir mit Ihm verlobt so lange wir hier auf Erden leben.

4. Ein schriftliches Dokument wird aufgesetzt, bekannt als Ketuba.

Dieser Verlobungsvertrag wird im Hebräischen „Shitre Erusin‚ genannt. Diese Ketuba ist der Ehevertrag, der den Brautpreis sowie die Versprechen des Bräutigams und die Rechte der Braut festhält. Das Wort Ketuba bedeutet "das was geschrieben ist." Der Bräutigam verspricht für seine Frau zu arbeiten, sie zu ehren, zu unterstützen und in Wahrheit zu versorgen. Er wird für Essen, Kleidung und alles Nötige sorgen und mit ihr als Ehemann und Ehefrau zusammenleben. Die Ketuba ist das unveräußerliche Recht der Braut. Die Ketuba muss vor der Hochzeitszeremonie ausgeführt und unterzeichnet werden.

Die Bibel ist die Ketuba YHWHs für Seine Glaubenden.

Alle Versprechen, die YHWH uns gegeben hat, sind im Messias rechtmäßig unser. So zeugt es 2. Korinther 1, 20: "Denn alle Verheißungen YHWHs sind Ja in ihm und sind Amen in ihm...." 5. Die Braut muss ihre Zustimmung geben. Wie wir in Kapitel 6 über Schawuot gesehen haben, hat YHWH Sich am Berg Sinai mit Israel verlobt, wie es auch in Jeremia 2, 2 bestätigt wird. Israel war mit diesem Eheantrag, Seiner Ketuba, einverstanden und sagte in vollem Bewußtsein der Tragweite dieser Entscheidung „Ich will457‚.

Gleicherweise ist die persönliche Anwendung (Halacha) für die, die danach verlangen, dass der Messias in ihr Herz und in ihr Leben kommt, Seine Einladung anzunehmen und im Glauben so zu handeln (Emunah), wie es in Römer 10, 8-10 geschrieben steht: Was sagt die Braut dann? Eben Römer 10, 8-10:
456 Jeremja (Jirmejahu) 2, 2; Hosea (Hoschea) 2, 19-20
457 2. Mose (Schemot) 24, 3

" Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen" – das heißt, das Wort über das Vertrauen (Emunah), das wir verkündigen, nämlich dass du, wenn du öffentlich mit deinem Mund bekennst, dass Yeshua Herr ist, und in deinem Herzen darauf vertraust, dass YHWH ihn von den Toten auferweckt hat, erlöst wirst. Denn mit dem Herzen vertraut man und gelangt so zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund bekennt man öffentlich und gelangt so Erlösung.‚

(Das jüdische Neue Testament). So müssen wir auch heute, wenn wir die Braut des Messias werden wollen, zu Ihm sagen „Ich will‚. 6. Geschenke und der Becher des Bundes Der Braut werden jetzt Geschenke überreicht. Ferner wird ihr ein Becher gereicht, genannt der Becher des Bundes, der dann zwischen Braut und Bräutigam geteilt wird.

Der Ritus der Verlobung (Erusin) ist abgeschlossen, wenn der Bräutigam der Braut etwas Wertvolles gegeben und sie es angenommen hat. Heute ist das am häufigsten gegebene Geschenk ein Ring. Wenn der Bräutigam nun der Braut den Ring an den Finger steckt, ist der Ritus der Verlobung vollzogen, genannt Kiddushin, was „Heiligung‚ bedeutet. Die Geschenke für die Braut sind Symbole der Liebe, der Hingabe und der Loyalität.

Das Geschenk, das YHWH denen gibt, die den Messias annehmen, ist der Heilige Geist (Ruach HaKodesch)458.

Als Yeshua in den Himmel auffuhr, gab Er den Menschen Geschenke459. Diese Geschenke umfassten Rechtfertigung460, ewiges Leben461, Gnade462, Glauben463, und andere geistliche Gaben464. Diese umfassen Weisheit, Erkenntnis, Heilung, das Wirken von Wundern, Prophetie, Unterscheidung der Geister, Sprachenrede, und Auslegung der Sprachenrede465, wie auch die Gabe des Helfens und des Leitens466. Zusätzlich wird zu diesem Zeitpunkt der Kelch des Bundes geteilt und besiegelt zwischen Braut und Bräutigam, indem beide aus demselben Kelch den Wein trinken. Zuerst wird er dem Bräutigam zum Nippen gegeben, danach der Braut gereicht.

Von diesem Kelch, bekannt als der Kelch des Bundes, wird in Jeremia 31 gesprochen:

Der Bund der Verlobung Jeremia (Jirmejahu) 31, 31-33: „Siehe, es kommt die Zeit, spricht YHWH, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen; nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, daß ich sie aus Ägyptenland führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen mußte, spricht YHWH; sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht YHWH:
Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr YHWH sein;‚ Yeshua sprach vom Kelch des Neuen Bundes (Brit Hadaschah) in Lukas 22, 20.
458 Johannes (Jochanan) 14, 26; 15, 26-27; Apostelgschichte (Taten) 2, 38; 2. Korinther 1, 21-22
459 Epheser 4, 7-8
460 Römer 5, 17-18
461 Römer 6, 23
462 Römer 5, 12, 14-15
463 Epheser 2, 8-9
464 1. Korinther 12, 1,4
465 1. Korinther 12, 8-11
466 1. Korinther 12, 28

7. Das Reinigunsbad (Mikvah) der Braut

Die Braut vollzieht eine Mikvah (Wassertaufe durch Untertauchen), ein rituelles Reinigungsbad. Das Wort Mikvah bedeutet „Becken‚ oder „Körper aus Wasser‚. Es ist eine zeremonielle Handlung zur Reinigung durch das Untertauchen in Wasser. Es kennzeichnet die Trennung von einem früheren Weg zu einem neuen Weg.

Im Fall der Hochzeit steht es für das Verlassen des alten Lebens und dem Beginn eines Neuen mit dem Gemahl467. Das Untertauchen in der Mikvah wird als geistliche Wiedergeburt betrachtet. Der Grund dafür ist, dass eine Mikvah die Macht hat, eine Person komplett verändern zu können. Die Hochzeit Israels am Berg Sinais betreffend sagt YHWH in Hesekiel (Jeheskel) 16, 8-9: "...Und ich gelobte dir's und begab mich mit dir in einen Bund,< daß du solltest mein sein. Und ich badete dich im Wasser.…"

Das Waschen oder Untertauchen hier bezieht sich darauf, dass Israel, bevor es die Torah am Berg Sinai erhielt, mit YHWH verlobt wurde468. Yeshua sprach zu dem Pharisäer Nikodemus (Nakdimon), dass er von neuem geboren werden muss (eingetaucht) um in dass Königreich YHWHs einzugehen469.

Die an den Messias Gläubigen müssen im Namen Yeshua untergetaucht werden470. Der Heilige Geist (Ruach HaKodesch) ist der Täufer YHWHs471. 8. Vorbereiten der Brautkammer Der Bräutigam geht nun in sein Elternhaus, um die Brautkammer vorzubereiten. Man versteht es als die Pflicht des Mannes, zu seinem Vater zu gehen, um ein Haus zu bauen und die Hochzeit vorzubereiten. Jedoch bevor er geht, gibt er seiner Braut eine Erklärung. "Ich gehe, um einen Platz für dich vorzubereiten; wenn ich gehe, werde ich wieder zu dir zurückkehren.‚

Das sind exakt die gleichen Worte, die Yeshua in Johannes (Jochanan) 14, 1-3 seinen Jüngern sagte, bevor Er zum Vaterhaus im Himmel ging. Ankündigung der Vorbereitung der Brautkammer durch den Bräutigam Johannes (Jochanan) 14, 1-3: „Und er sprach zu seinen Jüngern: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubet an YHWH und glaubet an mich! In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin<‚ 9.

Das Warten der Braut.

Die Braut ist gesegnet und abgesondert für einen Zeitraum, während der Bräutigam die Brautkammer bereitet.
467 1. Mose (Bereschit) 2, 23-24; Epheser 5, 31
468 2. Mose (Schemot) 19, 14-15
469 Johannes (Jochanan) 3, 1-7
470 Apostelgeschichte (Taten) 19, 4
471 Lukas 3, 16; Apostelgeschichte (Taten) 1, 5; 11, 15-16

Bevor der Bräutigam nun zurückkommen und seine Braut holen kann, muss der Vater des Bräutigams mit jeder Vorbereitung seines Sohnes zufrieden sein. Erst dann kann er seinem Sohn die Erlaubnis geben zu gehen, seine Braut zu holen. In anderen Worten, während der Sohn an der Brautkammer arbeitet, ist es der Vater, der diese Vorbereitungen für gut heißen musste.

Der Bräutigam nun aber weiß nicht, wann sein Vater die Brautkammer für fertig erklären wird – und der Bräutigam nun endlich seine Braut holen darf. Das ist es genau, worauf sich Yeshua in Markus 13, 32-37 bezieht:
„ Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. Seht euch vor, wachet! Denn ihr wißt nicht, wann die Zeit da ist. Wie bei einem Menschen, der über Land zog und verließ sein Haus und gab seinen Knechten Vollmacht, einem jeden seine Arbeit, und gebot dem Türhüter, er solle wachen: so wacht nun; denn ihr wißt nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder zu Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen, damit er euch nicht schlafend finde, wenn er plötzlich kommt. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!‚

Unterdessen bliebt der Braut nicht anders übrig, als gespannt auf die Rückkehr ihres Bräutigams zu warten. Im Verständnis der Braut konnte der Bräutigam jederzeit kommen, sogar mitten in der Nacht, auch um Mitternacht. Deshalb musste sie jederzeit bereit sein.

Yeshua bezog sich darauf472. Während sie auf die Rückkehr des Bräutigams wartete, musste die Braut bei sich selbst gedacht haben: "Wird er wirklich zu mir zurückkommen? Wird er wirklich sein Wort halten?"

Auf diesen Gedanken antwortete Petrus (Kefa) in 2. Petrus 3, 1-13. 10. Dir Rückkehr des Bräutigams Der Geliebte wird mit einem Ruf zurückkehren, „Siehe, der Bräutigam kommt‚ und das Widderhorn (Schofar) wird geblasen. Die Zeit der Rückkehr des Bräutigams war üblicherweise um Mitternacht. Wenn der Bräutigam kam, kam er mit einem Rufen473 und mit dem Blasen eines Schofars (Trompete)474.

Die Hochzeit von Braut und Bräutigam wird unter der Chuppa, Hochzeitsbaldachin, stattfinden. Da der Himmel das Vorbild der Chuppa ist, können wir sehen, dass wenn Yeshua den Ruf für seine Braut gibt, die Hochzeit zwischen Yeshua und seiner Braut im Himmel stattfinden wird.

Die Hochzeitszeremonie wird einen heiligen Ablauf haben. Aus diesem Grund wird der Bräutigam (Yeshua) zuerst zur Chuppa geführt werden. Wenn sich der Bräutigam der Chuppa nähert, singt der Kantor, "Gelobt ist der, der kommt." "Gelobt ist der, der kommt" ist eine Redensart die bedeutet „willkommen‚. Yeshua sagte, dass Er nicht zu Seiner Braut zurückkehren würde, bis diese Worte gesprochen werden475.

Der Bräutigam wird unter der Chuappa wie ein König begrüßt.

Während dieser Zeit wird Yeshua, der Bräutigam, als König unter der Chuppa gekrönt, die der Himmel ist.
472 Mark 13, 32-37 und Matthäus (Matit’jahu) 25, 1-13
473 Matthäus (Matit’jahu) 25, 6
474 1. Thessalonicher 4, 16-17; Offenbarung 4, 1
475 Matthäus (Matit’jahu) 23, 39

11. Der Vollzug der Hochzeit

Der Bräutigam wird seine Braut entführen, üblicherweise mitten in der Nacht, um mit ihr in die Brautkammer zu gehen. Dort vollziehen die beiden dann die Hochzeit. Das ist die volle Hochzeit, im Hebräischen bekannt als Nesu'in. In dieser Brautkammer werden sie sieben Tage bleiben. Am Ende der sieben Tage werden Braut und Bräutigam die Hochzeitskammer wieder verlassen476.

Das hebräische Wort für Woche ist Shavuah. Es bedeutet eine "Sieben." Es kann sieben Tage oder sieben Jahre meinen. Ein Beispiel, in dem das hebräische Wort für Woche (Shavuah) sieben Jahre bedeutet, ist Daniel 9, 24: "Siebzig Wochen (Shavuah, 490 Jahre) sind bestimmt über dein Volk..." und in Daniel 9, 27: "Er (der falsche Messias bekannt als der Antichrist) wird aber vielen den Bund stärken eine Woche lang.

(Shavuah, sieben Jahre)...." Die Woche, auf die sich Daniel 9, 27 bezieht, ist allgemein als die Trübsalszeit bekannt. Das jüdische Volk versteht diese Zeit als Geburtswehen des Messias, in der hebräischen Eschatologie bekannt als Chevlai shel Mashiach, abgeleitet aus Jeremia 30, 5-7. 12. Das Hochzeitsmahl Abschließend gibt es ein Hochzeitsmahl für alle Gäste, die der Vater der Braut eingeladen hat.

Braut und Bräutigam würden für sieben Tage in der Brautkammer sein. Wenn die beiden die Brautkammer betreten, steht der Freund des Bräutigams vor der Tür.

Alle versammelten Hochzeitsgäste warteten draußen, bis der Freund den Vollzug der Hochzeit verkündet, was ihm vom Bräutigam ausgerichtet wird. Johannes (Jochanan) der Täufer bezog sich darauf in Johannes 3, 29. Auf dieses Signal hin brach ein großer Jubel aus477. Die Hochzeit wurde in der ersten Nacht vollzogen478. Das blutbefleckte Leinentuch dieser Nacht wurde aufbewahrt. Es war der Beweis für die Jungfräulichkeit der Braut479. Am Hochzeitstag werden der Bräutigam als König und die Braut als Königin betrachtet.
Während des Vollzuges der Hochzeit wird der Bräutigam (Yeshua) als König über die ganze Erde gekrönt und die Braut (die an Yeshua, den Messias Gläubigen) werden für immer mit Ihm leben und mit Ihm regieren. Die Krönung des Königs und die Hochzeit werden in Jesaja480 beschrieben.

Am Ende dieser Woche (Sieben-Jahre Trübsal oder Geburtswehen des Messias), wird das Hochzeitsmahl stattfinden – jedoch nicht im Himmel. Nach der Hochzeit werden Braut und Bräutigam auf die Erde zurückkehren. Das große Hochzeitsmahl wird hier auf der Erde stattfinden, jedoch nur für die vom Vater des Bräutigams geladenen Gäste (YHWH ist der Vater)481. Yeshuas Bankett wird in Lukas 12, 35-38 und Matthäus 8, 11 erwähnt.
476 Joel 2, 16
477 Johannes 3, 29
478 1. Mose (Bereschit) 29, 23
479 5. Mose (Debarim) 22, 13-21
480 Jesaja (Jescha’jahu) 62, 3-7
481 Offenbarung 19, 7-16 und 20, 4

Das Hochzeitsmahl ist ein Thema des Festes Sukkot, worüber wir in einem späteren Kapitel reden werden. Während Sukkot waren die Menschen von YHWH angewiesen, eine provisorische Unterkunft zu bauen. Dort, so gebot ihnen YHWH, sollten sie essen, wobei sie eine Tafel für sieben verschiedene Leute zu decken haben. Unter denen, für die diese Tafel gedeckt ist, sind Abraham (Avraham), Isaak (Yitzchak), und Jakob (Ya'akov). Darauf bezog sich Yeshua sich in Matthäus 8, 11. Die nicht an den Messias Gläubigen werden an einem anderen Bankett teilhaben, wo die Vögel der Luft ihr Fleisch essen werden482. Das Zuhause der Braut war Jerusalem, und es war der Bräutigam, der zu der Braut kam, um mit ihr zu wohnen. Von Jerusalem aus werden die an den Messias Gläubigen während des Messianischen Zeitalters oder Millenium mit dem Messias regieren483.dd)

Um diesen Teil der Hochzeit abzuschließen: Wann immer jemand diese Botschaft (basar =Evangelium) hört, es ist ein Heiratsantrag YHWHs. Es ist unsere ureigenste Entscheidung, ihn anzunehmen und Teil Seiner Braut zu werden.

YHWH sehnt sich danach, dass wir Seiner Einladung folgen und Ihm antworten „Ich will‚. Offenbarung 22, 20 ist explizit ein Heiratsantrag von Yeshua selbst, Ihn anzunehmen und Teil Seiner Braut zu sein. Seine Botschaft in diesem Vers ist „Komm‚. Werden Sie auf den Heiratsantrag des Messias antworten „Ich will‚?

Die Auferstehung der Toten
Ein weiterer Grund, das Schofar zu blasen ist, die Auferstehung der Toten zu verkünden. Der dreizehnte Bestandteil des jüdischen Glaubens ist der Glaube an die Auferstehung der Toten. Sie wird an Rosch HaSchanah 484 sein. In 1. Korinther 15, 52 sagt uns der Apostel Paulus (Rav Sha-ul), dass die Auferstehung der Toten bei der "letzten Posaune" geschehen wird. Zuvor schreibt er in 1. Korinther 15, 14, dass ohne die Auferstehung des Messias unser Glaube vergebens ist.

Wir können nicht einfach zum Buch der Offenbarung gehen und sagen, dass die Stimme des siebten Engels485 die letzte Posaune ist. Im ersten Jahrhundert kennzeichnete die letzte Posaune (Schofar) einen besonderen Tag im Jahr. Im Judentum haben drei Posaunen (Schofarim) einen Namen.

Es sind die erste Posaune, die letzte Posaune und die große Posaune. Jede dieser Posaunen bezeichnet einen spezifischen Tag des jüdischen Jahres. Die erste Posaune wird an Schawuot (Pfingsten) geblasen486. Sie verkündet, dass YHWH sich mit Israel verlobt hat.
Die letzte Posaune ist gleichbedeutend mit Rosch HaSchanah, nach Theodore Gaster in seinem Buch „Feste des Jüdischen Jahres‚, in seinem Kapitel über Rosch HaSchanah. Auch Herman Kieval bestätigt dies in seinem Buch, „Die Hochheiligen Tage‚487, im Kapitel über das „Shofar‚. An Jom Kippur wird die Große Posaune geblasen, die die Rückkehr des Messias Yeshua auf die Erde verkündet488.

482 Offenbarung 19, 17-18
483 Offenbarung 21, 1-3; Hesekiel (Jeheskel) 43, 1-2,7; Jesaja (Jescha’jahu) 2, 2-4; Micha 4, 1-5; und Sacharja
(Secharja) 2:l0-12
484 Talmud, Rosh HaShanah l6b
485 Offenbarung 11, 15
486 2. Mose (Schemot) 19, 19
487 Volume I, Rosh HaShanah, Kapitel 5, Fußnote 11
488 Matthäus (Matit’jahu) 24, 31

Die erste und letzte Trompete entsprechen den beiden Hörnern des Bockes, der gemäß jüdischer Tradition sich im Dickicht verfangen hatte, als Abraham (Avraham) bereit war, seinen Sohn Isaak (Yitzchak) auf dem Berg Moria als Brandopfer (Olah) zu schlachten. Dieser Bock wurde zum Ersatz für Isaak (Yitzchak) - so wie Yeshua zum Ersatz für uns wurde und uns durch Seinen Tod Leben gab.

In Pirkei Avot (den Reden der Väter), sagt uns Rabbi Eliezer, dass das linke Horn (entspricht der ersten Posaune) auf dem Berg Sinai geblasen wurde. Das rechte Horn (die letzte Posaune) wird geblasen, um das Kommen des Messias zu verkünden. Jesaja (Jescha‘jahu) 18, 3 und 1. Thessalonicher 4, 13-18 sprechen von der Auferstehung der Toten. 1. Thessalonicher Kapitel 5 fährt fort mit dem Tag des HERRN und den Geburtswehen des Messias. 1. Thessalonicher 4, 16-17 besagt, dass die Toten im Messias zuerst auferstehen werden, und das Wegholen der Gläubigen unmittelbar folgen wird. Der Begriff Entrückung kommt vom griechischen Wort harpazo, was bedeutet "packen, wegfangen, nachholen, pflücken, ziehen, gewaltsam nehmen"489. Die hebräische Entsprechung ist das Wort Natzal. Jesaja spricht deutlich von der Auferstehung der Toten490.

Daniel 12, 1-2 berichtet ebenfalls von der Auferstehung der Toten, der Trübsal, und der Errettung Israels durch die Trübsal. Zefania491 erzählt von den schrecklichen Zeiten während des Tages des HERRN, den Geburtswehen, und ruft dringlich zur Buße auf, vor diesem Tag zu bereuen und zu YHWH umzukehren, um in dieser Zeit verborgen zu werden. Psalm (Tehillim) 27, 5 sagt, dass der Gerechte in der Zeit des Unheils verborgen wird. Dieser Psalm wird jeden Tag während der „Vierzig Tage von Teschuwa‚ gelesen.
2. Thessalonicher 2, 1: "Aber der Zukunft halben unsers HERRN Jesu Christi und unsrer Versammlung zu ihm bitten wir euch, liebe Brüder," Der Ausdruck "Versammelt-Werden" kommt vom griechischen Wort episunagoge, was "eine Versammlung" bedeutet. Das Schofar wird geblasen, um das Volk zuversammeln492,493.ee)

Jom HaKeseh: Der verborgene Tag
In Psalm (Tehillim) 27, 5 ist geschrieben: "Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er verbirgt mich heimlich in seinem Zelt und erhöht mich auf einem Felsen." Ein weiterer Name für Rosch HaSchanah ist Jom HaKeseh, "Der Tag des Verbergens" oder "der verborgene Tag." Der Begriff keseh oder keceh wird hergeleitet von der hebräischen Wurzel kacah, was bedeutet "verbergen, bedecken oder verstecken."

Jeden Tag während des Monats Elul wird ein Schofar geblasen, um Volk zu warnen und aufzufordern, zu YHWH umzukehren – mit Ausnahme des 29. Elul, dem Tag vor Rosch HaSchanah. An diesem Tag wird das Schofar nicht geblasen. Deshalb ist Stille, weil vieles bezüglich Rosch HaSchanah verborgen
489 1. Thessalonicher 4, 17
490 Jesaja (Jescha’jahu) 26, 2-3, 19-20 und 57, 1-2
491 Zefanja1, 14-18 und 2, 2-3
492 4. Mose (Bemidbar) 10, 2-3
493 1. Thessalonicher 4, 16-17 und 1. Korinther 15, 51-53

und geheimnisvoll bedeckt ist. Die mystische Seite von Rosch HaSchanah ist in der Schrift angedeutet in Psalm (Tehillim) 81, 4: "Blaset im Neumond die Posaune, in unserm Fest der Laubhütten!"ff)
Satan, der Ankläger, soll keine Ankündigung der Ankunft von Rosch HaSchanah, dem Tag des Gerichts, erhalten.gg)
Rosch HaSchanah wird auch Jom HaKeseh genannt, weil er vor Satan (HaSatan) verborgen ist. Die Schrift sagt, dass Satan kommt, um zu rauben, zu stehlen494, und zu verwirren495. Weil es der Tag des Gerichtes ist, ist er zeichenhaft verborgen vor Satan, welcher auch den Plan des Kreuzes (Baumes) nach 1. Korinther 2, 7-8 nicht verstand. Dies war genauso vor ihm verborgen.

Gläubige sagten nie, wann der Rosch HaSchanah war; sie sagten einfach, "Von diesem Tag und dieser Stunde weiß niemand, nur der Vater."hh) Einer der am häufigsten angegebenen Gründe abzustreiten, dass die Auferstehung der Toten und die Entrückung der Gläubigen an Rosch HaSchanah ist, ist die Aussage von Yeshua in Matthäus (Matit’jahu) 24, 36: "Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater."

Weil Rosch HaSchanah als der verborgene Tag gilt, meint Yeshua hier tatsächlich Rosch HaSchanah - eben der Tag, von dem niemand weiß.

Geistliche Anwendung (Halacha)
Rosch HaSchanah findet an Neumond statt. Der Neumond wird über den Messias lehren496.
Die jüdischen (biblischen) Monate basieren auf Mondzyklen. Der Mond kann kaum gesehen werden, wenn der Zyklus beginnt, der jüdische Monat beginnt also mit dem Sichten des Neumonds. Aber dann wendet sich der Mond der Sonne zu und beginnt, ihr Licht zu reflektieren.

Die Sonne am Himmel ist ein Bild für Yeshua497, und der Mond ist ein Bild für die an den Messias Glaubenden. Die Sonne gibt selbst Licht, aber das Licht des Mondes ist „nur‚ eine Reflektion des Sonnenlichtes.

Am Anfang, wenn wir an Yeshua glauben, können wir geistlich kaum gesehen werden. Wir wissen noch sehr wenig von YHWH. Aber dann beginnt sich unser Leben um den Messias zu drehen, wie der Mond um die Sonne kreist. Wenn wir uns mehr und mehr auf das Zentrum der Schöpfung ausrichten und zubewegen, beginnen wir, das Licht (Yeshua) mehr und mehr zu reflektieren, wie der Mond das Licht vom Zentrum des Sonnensystems reflektiert.
494 Johannes (Jochanan) 10, 10
495 1. Korinther 14, 33
496 Kolosser 2, 16-17
497 Malachi (Mal’achi) 4, 2